Was sind LLMs?

Gläserne Säulen, die Code-Teile spiegeln
Large Language Models (LLMs) sind große KI-Modelle, die mit riesigen Textmengen trainiert wurden. Dadurch können sie menschliche Sprache verstehen und selbst Texte erzeugen. Sie helfen bei vielen unterschiedlichen Aufgaben – vom Beantworten von Fragen bis zum Schreiben von Texten. LLMs basieren auf einer speziellen Art von neuronalen Netzwerken, den sogenannten Transformern. Diese Architektur ist besonders gut darin, Wortfolgen zu verarbeiten und Muster in Sprache zu erkennen. Im Kern funktionieren LLMs wie sehr leistungsstarke Vorhersagesysteme: Sie sagen immer wieder das wahrscheinlich nächste Wort in einem Satz voraus. Durch dieses Training lernen sie typische Sprachmuster und können Texte erzeugen, die natürlich klingen. LLMs haben die Interaktion zwischen Mensch und Technik stark verändert. Sie sind die ersten KI-Systeme, die unstrukturierte menschliche Sprache in großem Umfang verarbeiten können und damit eine natürlichere Kommunikation mit Computern ermöglichen. Während frühere Systeme vor allem nach Schlüsselwörtern suchten, können LLMs Zusammenhänge, Feinheiten und Bedeutungen besser erfassen. Nach dem Training lassen sich LLMs für viele Anwendungen einsetzen, bei denen Text verstanden oder erzeugt werden muss – zum Beispiel beim Zusammenfassen von Artikeln, beim Erklären oder Korrigieren von Code oder beim Formulieren von Textbausteinen. In Kombination mit weiteren Funktionen können sie sogar Aufgaben teilweise selbstständig ausführen, die sonst Menschen übernehmen würden – zum Beispiel eingehende Kundenanfragen analysieren, passende Antworten formulieren und diese automatisch in ein Ticketsystem eintragen.